Ein Beruf, den keiner kennt – der Geräuschemacher - Konstantin Faust

Shownotes

Konstantin im Web

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00:00:02:

00:00:09: Heute zu Gast, Geräuschemacher Konstantin Faust.

00:00:16: Ich begrüße den Geräuschemacher Konstantine Faust in meiner Sendung!

00:00:21: Lieber Konstantine war das jetzt die richtige Berufsbezeichnung?

00:00:25: Okay ich habe nicht so gehört...

00:00:28: Sehr gut.

00:00:29: Der Ton ist leider nicht, der Ton stimmt nicht und ich habe eben übrigens lieber Konstantin, ich hatte dir gerade vorher oder es war keine Einweisung in den Ton aber ich sagte irgendwas Erklären das eben im Vorgespräch über Ton hab gedacht Es ist dann aber wahrscheinlich so wie wenn man jemanden eigentlich Wenn man dem KFZ Mechaniker sagt der Motor ist übrigens vom Auto vorne Oder ist so ähnlich?

00:00:48: Das ist einfach eigentlich fast schon ein Affront.

00:00:52: Ja, die meisten Leute können mit der Berufsbezeichnung nicht so viel was anfangen.

00:00:58: Also was da inhaltlich passiert, was die Leute dann wirklich tun.

00:01:02: Weil es ja eigentlich auch relativ diversifiziert ist.

00:01:05: Man hat viele Bereiche, in denen man tätig sein kann... ...die mal mehr oder weniger eine Profession haben.

00:01:12: Es gibt Quereinsteiger, die sich ein gewisses Feld eingearbeitet haben,... ...es gibt welche, die es studiert und direkt in Ausbildung gelernt haben.

00:01:21: Und der Tätigkeitsbereich ist dann mal mehr- oder weniger eingeschränkt.

00:01:27: Diversifizierter.

00:01:29: Man kann auch sagen klassisch Toningenieur, oder?

00:01:31: Kann man sagen ja klar.

00:01:33: Bei mir ist es jetzt ein bisschen ... Ich hab danach Toningenieur gelernt und dann noch eine Ausbildung zum Geräuschermacher gemacht.

00:01:43: hab ich jetzt Ausbildung genannt, aber eigentlich gibt's nicht als Ausbildungsberuf oder es gibt keinen ... Du kannst nicht irgendwo hingehen und danach hast du eine zertifizierte Ausbildung.

00:01:54: Sondern du suchst dir jemanden der das eh schon macht, schon seit Jahrzehnten kann und lernst dann bei dem so Schüler-Lehrer-Verhältnis ist das eher ...

00:02:04: Und so war das bei dir auch?

00:02:06: Genau!

00:02:08: Ich hatte ja gar nicht vor, das zu werden.

00:02:13: Also ich bin zur Schule gegangen, hab Musiklk gehabt.

00:02:16: Hab Musik gemacht und dann ... Ich wollte Toningenieur werden.

00:02:21: Das war so der Plan eigentlich in der Schule schon.

00:02:27: Und mein Traum war dann so, ich nehm Bands auf.

00:02:33: Und das hatte sich dann irgendwie ...

00:02:35: Aber da gab es noch mehr Gedanken, oder?

00:02:37: Weil du gerade so grins hast.

00:02:39: Also nimmst Bands auf und lernst Mädels kennen auch dadurch dann besser...

00:02:43: Ach das ist ja alles... Das hat man vorher schon genug gemacht aber hauptsächlich dass man in der Musikindustrie irgendwie ich habe selber in Bands gespielt immer Musik gemacht mit... Auch waren die so festgefahren auf irgendeinen Stilrichtung oder so ... hab mich mit Bands auch im Appen, hat mir auch Spaß gemacht... ... mit denen ihre Sachen aufzunehmen.

00:03:04: Das hat man dann so in privaten so gemacht wie es halt eben ging weil rein theoretisch ist das ja also war das ja auch früher relativ teuer.

00:03:12: Wurde dann immer günstiger.

00:03:13: irgendwann irgendwann jeder selber und dann war das Geschäft nicht mehr so zukunftssicher würde ich jetzt mal oder nicht mehrso sicher wie's früher mal vielleicht war oder augenscheinlich war.

00:03:23: Und dann habe ich während dem Studium gemerkt, dass sich da in so eine andere Richtung einen Talent hab.

00:03:31: Wie

00:03:32: merkt man das?

00:03:32: Dass man da Talent hat zum Geräuschermacher?

00:03:36: Das war noch nicht mal... Da war der Geräusche-Macher noch gar nicht so frei.

00:03:38: Also

00:03:38: da ging es nur im Toningenieur einfach generell oder...

00:03:40: Genau!

00:03:42: Du fängst ja, wenn du studierst oder lernst.

00:03:51: Dann werden verschiedene Fachbereiche bearbeitet.

00:03:54: Da gehört Akustik zu, da gehört auch Mathematik zur Informatik ein bisschen zu.

00:03:58: Da gehören Instrumentenkunde und Musikwissenschaften.

00:04:04: Also das ziemlich breit gefächertechnik ... im Allgemeinen, Mathematik auch ein bisschen.

00:04:10: Und dann lernt man so eine Art Grundstock und mit diesem Grundstock fängt man an in irgendeine Richtung zu gehen.

00:04:15: und bei uns gab es halt dann Aufgaben Wir sollten die Szene aus dem fünften Element nach vertonen Aber alles da!

00:04:23: Also das Bild war da Die ganzen Sounds, die aus dem Film waren auch da.

00:04:30: Das war ne freie Aufgabe.

00:04:31: und da hab ich gemerkt irgendwie dass geht mir irgendwie einfach von der Hand als andere Dinge und macht mir Spaß.

00:04:41: Und dann habe ich natürlich in meinem Umfeld viele Kollegen gehabt, die haben da ein Kamera studiert oder ja ... In Dortmund, in Ludwigsburg an der EFS, in Köln usw.

00:04:58: Die hatten ihre Projekte und brauchten sie immerhin wenn er das Ton macht.

00:05:03: Da hab ich dann Z-Ton viel gemacht, diese ganzen Uni Projekte.

00:05:07: Und auch Postproduktionen.

00:05:10: Also, ne?

00:05:11: Z- Ton schön machen ... Geräusche Sounddesign hieß das damals erst mal immer nur.

00:05:16: und da hat man sich überlegt, wo kriegen wir jetzt dieses Sounds her?

00:05:19: Dann haben wir angefangen aufzunehmen und dachte so, oh, Geräuschemacher!

00:05:25: Das macht mir noch mehr Spaß... dieses Nicht-Verhandensein von Geräuschen zu erkennen, dann zu überlegen womit man es machen könnte.

00:05:33: Sie dann aufzunehmen technisch so dass nicht so klingt als wären sie aufgenommen sondern als werden sie am Set aufgenommen und das dann einzuarbeiten in das Projekt sodass das Projekt einfach besser wirkt, besser klingt Und hat mir einfach unglaublich viel Spaß gemacht.

00:05:53: Das Entschuldige, wenn ich unterbreche... Aber das natürlich, wenn du das so erzählst, finde es ja und man kann ja auch Fotos sehen auf deiner Webseite zum Beispiel wie du Geräusche machst also dann wirklich mit vollem Körpereinsatz sozusagen.

00:06:04: Und dann habe ich trotzdem mein erster Gedanke ist ein bisschen.

00:06:07: Also ich werde natürlich ganz nostalgisch eigentlich, wenn ich das sehe.

00:06:10: Weil es ist auch so wie du das jetzt erzählst, weil ich denke, benutzt man nicht heutzutage irgendwie

00:06:16: K.I.,

00:06:17: oder hat man nicht irgendwelche Samples schon vielleicht vor K. I. gehabt?

00:06:21: Oder dieses Handwerkliche ... Weißte dann noch an Ray Harryhausen oder so, also schon vor langer Zeit sozusagen, wo wirklich noch sowas handgemacht wurde in der Jurassic Park.

00:06:33: Wo man sagte, der T-Rex bestand aus verschiedenen Geräuschen, Schreien von Tieren.

00:06:39: Ja was man zusammen gemixt hat ist ja eigentlich super spannend.

00:06:42: Ich wusste gar nicht dass das heutzutage noch eben so aktiv ist und gefragt ist.

00:06:51: Die Geräusche aus der Dose zum Beispiel die gab es ja schon seit Beginn an.

00:06:56: also man hat angefangen mit dem Vertonen von Filmen und dann hat man relativ schnell gemerkt wenn man aufnehmen kann kann man auch archivieren Und dann gab's Sample Libraries, die gabs schon immer.

00:07:09: Ja und es gibt ja auch tatsächlich einen Unterschied zwischen dem Sounddesign an sich.

00:07:18: also wir nehmen jetzt mal dieses Jurassic Park Beispiel das schreiende... Dinosaurier, den T-Rex.

00:07:26: Den kannst du ja nicht zum T-rex gehen und den aufnehmen und dann hast du den oder am Set läuft er rum und schreit sondern du musst halt das Geräusch irgendwie kreieren Und das passiert im Sound sein auch unter anderem mit Hilfe von Geräuschen die vom Geräuschemacher kommen.

00:07:46: Okay, letztendlich ist das wie auch unterteilt.

00:07:48: eigentlich kann man sagen.

00:07:49: Die ganzen Departments?

00:07:51: Ja die Departements sind definitiv unterteilten.

00:07:53: also wenn man jetzt Arbeitsbereiche der Film wird geschnitten, der filmen wird vertont und wenn der Film vertont wird dann wird der O-Ton sauber gemacht.

00:08:02: über das Sounddesign wird sich Gedanken gemacht und damit es sein gemacht.

00:08:05: die Geräusche werden aufgenommen und synchron zum Bild gelegt Dann gibt's noch die noch ein paar Effekte und dann gibts noch die Mischung.

00:08:16: Das sind quasi die Departments.

00:08:19: Bei Sounddesign und Geräuschen gibt es oft einen fliegenden Übergang, weil so ganz klar trennen kann man das jetzt nicht... Es gibt einige Indikatoren wo man sich schon trennen können wenn's jetzt in Richtung erzeugte Geräusche geht.

00:08:39: aber auch das.

00:08:40: also wenn ich von erzeugten Geräuschern rede meine ich jetzt nicht die die man händisch vor dem Mikrofon macht, sondern die man wirklich dann auch noch mit mit Pluck ins bearbeitet.

00:08:52: Und so verändert und manipuliert das sie nach etwas völlig anderem klingen als das was es vorher war.

00:08:58: Ich keine Ahnung.

00:08:59: zum Beispiel ich wenn man jetzt irgendwie ein Sci-Fi Film hat oder Schwärter die in Zeitlupe irgendwo durch schwingen den möchte man metallisches, der metallische Haptik geben mit dem Geräusch.

00:09:12: Weil mit dem Bild kriegst du die gefühlte Haptic nicht hin, dafür musst du hören in Verbindung zum Sehen.

00:09:19: also nur beides miteinander funktioniert.

00:09:23: Die meisten Leute legen oft Wert hauptsächlich aufs Bild wenig auf den Ton und vergessen ganz dass wenn man das mal mit dem ton schon sehr stark Formen manipulieren äh ... und Sachen fühlbar machen kann.

00:09:41: So, dann designet man halt einen Ton für dieses schwingende Schwert, dieser Swoosh-Wing!

00:09:48: Ja

00:09:50: ja.

00:09:50: Und das kannst du natürlich mit aufgenommenen Geräuschen machen.

00:09:55: Musst es aber auch mit Effektprozession manipulieren.

00:10:00: Das machst du?

00:10:01: Ja genau.

00:10:03: Wollte ich nicht unterbrechen

00:10:04: also... Also beim Geräusche ist das eher weniger der Fall, ne?

00:10:10: Der Geräuschemacher an sich hieß ja früher Foley Walker.

00:10:15: Geräuschemacher Foley Artist.

00:10:16: Foley Art ist das englische Wort.

00:10:18: Geräuschemacher des Deutschen.

00:10:20: und früher fing an mit dem Foley walker man hauptsächlich Schritte gemacht hat.

00:10:26: Schritte von den Protagonisten im Film auf allen möglichen Untergründen mit allen mögliche Arten von Schuhen Und dann kam irgendwann die Props dazu also alles andere.

00:10:35: Ich nehme Glashoch, trinke.

00:10:40: Das sind alles Geräusche die du dann vielleicht vom Settonen nicht hast.

00:10:44: Man muss ja fokussieren.

00:10:47: beim Film wird hauptsächlich... gibt es einen Tonmann am Set oder mehrere sogar, mehrere Angler, einen Tonmeister und so weiter.

00:10:54: Und die nehmen haupträglich die Sprache auf weil die ist am wichtigsten.

00:11:02: Für alle mögliche andere hast du eigentlich kaum Zeit.

00:11:05: Da sind tausend Leute am Set.

00:11:06: Irgendwie nimmst du vielleicht noch ein paar Atmos auf und dann wird der aber Film auf die Sprache reduziert, wird geschnitten und dann guckt man was jetzt mit dem geangelten Ton mitgekommen ist ob das ausreicht Und da gibt es natürlich auch wieder verschiedene Ansätze, ob es TV ist, ob's Kino ist oder ob es Dokumentar ist und welchen Anspruch man hat.

00:11:31: Dann kann es halt mal sein dass da ganz vielisch Dass man ganz viele Leute gehen sieht.

00:11:37: Und dass das auch für die Erzählstruktur und für den Charakter wichtig ist, wie jemand geht?

00:11:42: Ist er betrunken oder verletzt oder hektisch oder wütend oder halt die Person an sich.

00:11:50: Die füllt man dann mit den Geräuschen, die man selber synchron zum Bild aufnimmt.

00:11:54: Das heißt normalerweise sitzt ein Toningenier da und nimmt den Geräuchemacher auf weil die Person, die die Geräusche aufnimmt auch einen wichtigen Beitrag dazu trägt wie es danach erklingt.

00:12:10: Da geht's um... Das

00:12:11: ist bei dir auch so?

00:12:11: Also hast du auch jemand der das sozusagen...

00:12:14: Mal so mal so, das hängt vom Projekt natürlich ab.

00:12:17: wenn jetzt ein Kinofilm zum Beispiel ist, die ich ja für eigentlich kaum noch mache auch aufgrund mit der Größe hier aber dann ja Weil es zwingt notwendig ist von der Geschwindigkeit her, von der Entscheidung her.

00:12:30: Da muss manchmal ein bisschen ... Dinge währenddessen gelehrt werden.

00:12:36: Da musst du währenddessend geschnitten werden, weil du gucken musst, ob's in der Szene funktioniert.

00:12:40: Das würde zu lange dauern, wenn man das alles alleine macht?

00:12:44: Nur hängt natürlich auch immer von der Zeit ab und vom Budget ab.

00:12:47: Aber in den meisten Fällen ist das einfach... Du hast zwei Leute die einen Auge drauf haben aus verschiedenen Perspektiven.

00:12:56: Ich höre natürlich was ich aufnehme, aber der Recordist beurteilt quasi das Aufgenommene im Vergleich zum O-Ton.

00:13:06: Und versucht das bei der Aufnahme schon mit anzupassen.

00:13:08: So dass quasi lautstärke Intensität, der sagt mir dann zum Beispiel du, da hast du jetzt was... Ja okay

00:13:14: klar verstehe.

00:13:15: Sag mal damals als du diesen Du hast ja gesagt auch eben.

00:13:20: oder man lernt das dann von einem echten Geräuschemacher.

00:13:22: Den hast du wann kennengelernt?

00:13:24: Von dem hast du auch das Geschäft quasi übernommen.

00:13:27: Genau Der hat... Wann habe ich den kennengelernet?

00:13:31: Also in den neunzigern oder?

00:13:33: Nee,

00:13:33: zweitausend.

00:13:33: Das man muss zwei tausend sieben

00:13:35: acht neun.

00:13:36: So alt bist du noch gar nicht, gell?

00:13:37: Hast du älter gemacht?

00:13:38: Wie alt bist denn du?

00:13:39: Darf ich mal frei?

00:13:40: Ich bin achtziger Jahrgang.

00:13:42: Du bist ein achtziger

00:13:44: Jahrgang?

00:13:45: Doch doch, ich werde jetzt... Doch, doch.

00:13:49: Werde ich denn?

00:13:49: Ich muss ... Ist

00:13:51: nicht so schlimm.

00:13:52: Bist du in der Achtzehgang geboren?

00:13:53: Wir sind die Sechsenvierzig.

00:13:56: Alles klar!

00:13:57: Das ist ja schön, wenn man auch sein Alter vergisst.

00:13:58: Soll das sein oder kommt es automatisch ab einem gewissen Alter?

00:14:02: Ach, ich mach mir da nicht viele Gedanken.

00:14:05: Außer wenn man's dann spürt.

00:14:07: Echt?

00:14:10: Also wenn du dich so viel bewegst, ich hab das ja gesehen eben jetzt die Fotos über die wir gerade gesprochen haben.

00:14:15: Das sieht ja auch ein bisschen aus wie so Löwenzahn oder so die Sendung mit der Maus also so dass man so hingeht Wir besuchen mal einen Geräuschemacher So was ist dir auch schon passiert in der Art?

00:14:23: Oder aber nicht mit der sendung mit dem maus Aber es fern sind wir auch schon bei dir da Ja

00:14:26: lokalzeit WDR und dann war Ich auch schon Bei Hier und heute genau hier.

00:14:31: Und Heute War das in Köln.

00:14:33: Da durfte ich dann Apfelringe essen und danach hab' ich kurz ein bisschen ... Ja, die Handelmann Koch in der Sendung, der dann irgendwie leckere Sachen macht.

00:14:42: Und dann laden die immer Leute ein!

00:14:45: Und interviewen die kurz, das war so eine kurze Nummer und da hab ich ein bisschen was dabei gehabt.

00:14:49: Weil ich mich ja dann auch... Ich musste mich als jetzt Geschäft übernommen habe, musste ich mich neu aufstellen weil die Räumlichkeiten nicht weiter vermietet wurden.

00:14:57: also habe ich mich verkleinert hier in dem Bereich und da wurde es noch ein bisschen projektbezogener.

00:15:01: Da hat sich auch mein Wirkungsbereich ein bisschen verändert was so die Inhaltlichkeit der Arbeit angeht.

00:15:06: Also von TV, Kino mehr zu eher interne Kommunikation Weil Geräusche brauchst du überall und bei mir war das auch ein fließender Übergang, weil ich auch Sounddesign mache.

00:15:18: Kann nicht beides mit beiden ganz gut verbinden und habe dann das Geräusch machen was eher ja TV-Kinoproduktionen inne hatte einfach in die kleinere Welt der... Ich erkläre dir etwas Animationsfilme gegangen und hab da halt die Leute auch schön klingen lassen.

00:15:39: Das hat ganz gut funktioniert.

00:15:40: Also das heißt aber, also du hast den damals getroffen wahrscheinlich im Rahmen?

00:15:44: Also da war im Grunde so in der Szene hat man irgendwann getroffen.

00:15:48: Genau!

00:15:48: Das war ganz normal dass man...

00:15:50: Der so richtig getroffen, also man kann sich nicht vorstellen ich war auf einer Veranstaltung und habe ihn dann getroffen und hab gesagt hey George ich will er lernen sondern der war hier zufälligerweise ansichtlich in Düsseldorf was ja ungewöhnlich ist weil eigentlich sitzen ja in Berlin Hamburg Berlin München usw.. Und in der Umgebung, wo sich halt die großen Produktionsstudios auch befinden.

00:16:13: Der war bei Jendislow und viele Studenten, die hier an der FH studiert haben, haben bei ihm gearbeitet als Rekordisten also als die das die Folies aufnehmen und er hat die Folie gemacht, also die Grösche.

00:16:27: Da bin ich über einen Kontakt von der Uni weil... Ich habe ja studiert in Köln und Berlin Und parallel auch so ein bisschen Musikwissenschaften hier in Düsseldorf.

00:16:40: Das habe ich aber dann nicht mehr gemacht, weil von der Zeit her ging das nicht.

00:16:44: Ich hab früher viel im Veranstaltungsbereich nebenher gearbeitet während des Studiums um Geld zu verdienen und das lief dann auch zehn, fünfzehn Jahre im Veranstaltenzbräuchte.

00:16:54: So und dann haben die gesagt ja komm mal vorbei.

00:16:57: und dann hab' ich gedacht yo!

00:16:58: Dann guck mir das mal an.

00:17:00: und dann kam mich da an und setzte nämlich direkt an Rechner uns auch hier.

00:17:03: schrittisch neiden natürlich okay.

00:17:06: und dann habe ich halt angefangen Schritte zu schneiden, dass es Schritte schneiden bedeutet.

00:17:13: Die nehmen eine ganze Episode oder ein Film auf da werden die verschiedenen Protagonisten alle aufgenommen hat man sich spuren drei bis acht je nachdem wie viele Personen da laufen und dann muss man Szene für Szene hingehen und das Aufgenommene was halbwegs synchron gelaufen ist.

00:17:32: Als Geräuschmacher stehst du vor so einem Bildschirm, da läuft der Film ab.

00:17:35: Du siehst wie die Protagonist läuft und du machst das halt in dem Schuh, den du für ihn ausgewählt hast auf dem Untergrund nach.

00:17:42: Dann läufst es mit.

00:17:43: Und dann guckst jetzt einmal an, zweimal an je nachdem wie kompliziert ist.

00:17:47: Manchmal sieht man diese Schritte ja auch gar nicht weil man eine amerikanische hat, da sießt sich die Beine nicht.

00:17:51: Da musst du überlegen, wie läuft er?

00:17:53: Man kann das an Schulterbewegungen erkennen usw.. Und dann sind ihr aufgenommen!

00:17:59: Das ist ja nicht alles.

00:18:00: ein hundert Prozent Synchronen Und wir hatten jetzt nicht die Möglichkeit, dass wir so einen riesigen Raum haben.

00:18:07: Dass wir eine riesige Leinwand haben wie sie im Kino ist.

00:18:10: Du musst dir überlegen bei einem Kinofilm wird der Film später auf ein riesiger Leinband projiziert und du bist viel näher dran.

00:18:16: also nimmst du viel besser wahr ob etwas synchronist oder nicht?

00:18:21: Deswegen nimmt man das Aufgenommene nachher und schneidet jeden einzelnen Schritt nochmal Synchronen auf jeden einzelne Schritt.

00:18:29: Manchmal umso besser oder schlechter das dann bei der Aufnahme gelaufen ist, desto mehr oder weniger hat man damit zu tun.

00:18:35: Aber es geht halt darum dass du lernst wie Schritte funktionieren, wie du einen Rhythmus bei behältest beim Schnitt, wie die Schritte synchron auf das Bild schneidest so dass es wirkt auch wenn du den Schritt nicht siehst.

00:18:51: Wenn du den Schritt nicht siehst, dann kannst du ja ... Du guckst immer die Wellen.

00:18:55: Du kannst dir die Wellenform angucken wie der Schritt passiert?

00:18:57: Es gibt einen Impact wenn der Fuß auf dem Boden schlecht und das zeigt sich in der Wellenform des Audiophiles Und dann gehst du zum Bild und gehst halt frameweise durch das Bild bis der Fuß quasi kurz vor aufm Boden ist und da legst du diesen Impact von im Schritt hin Und das vorher und nachher lässt ein bisschen stehen, damit es nicht so komisch abgehakt oder nur klackig klingt.

00:19:22: Mit sowas fängt man sozusagen an...

00:19:24: schneiden!

00:19:26: Aber auch jetzt mit Schritten zum Beispiel, wo man sagt so klassisch, damit können wir gut anfangen wenn man noch nie vorher Geräusche geschnitten hat

00:19:35: Ein einfacher wer ist es?

00:19:37: natürlich?

00:19:38: probs also alle möglichen anderen gräusche mal anzulegen weil du da ein bisschen mehr spielraum hast was Synchronität angeht.

00:19:48: Also und du auch nur einzelne einzelne Dinge bearbeiten muss bei schritten sind ja wenn einer zehn, fifteen zwanzig Schritte geht.

00:19:58: Das ist der konzentrationsaufwand und was können müssen einfach größer.

00:20:03: ich glaube der bedarfe einfach der größte beim Schrincheschreien beim Schritte schneiden.

00:20:08: Deswegen hat er mich da am Anfang direkt ran gesetzt, um das zu gucken, weil diese anderen Dinge gehen dann mehr ...

00:20:16: Ob du Talent hast?

00:20:18: Ja,

00:20:18: wahrscheinlich.

00:20:19: Mir wurde das nie so richtig gesagt.

00:20:22: So und dann habe ich da geschnitten, geschnitte, geschnittene.

00:20:25: Eigentlich hauptsächlich geschnittene und angelegt weil teilweise Projekte zeitgleich kamen Und um Zeit zu sparen dass wir hatten in dem Fall nur diesen einen Geräuschemacher.

00:20:35: Das war der George Huppeck damals Und der hat oben aufgenommen und ich hab unten gesessen.

00:20:43: Weil er hat jahrzehntelang schon Geräusche aufgenommen,

00:20:46: d.h.,

00:20:47: du hast die ganzen Projekte im Archiv.

00:20:48: Du kannst Dinge wiederverwerten natürlich.

00:20:51: Dann habe ich angefangen aus den bereits bestehenden Projekten, während ich die Schritte geschnitten habe... ...und zwischendurch Zeit hatte, habe ich anfangen ein kleines Archiv zu bauen aus seinen eigenen Sachen.

00:21:03: Also hauptsächlich um uns eine Eiwärtsplattform zu ermöglichen, um Zeit zu sparen.

00:21:10: Keine Ahnung, Türen zum Beispiel!

00:21:13: Da musst du nicht jedes Mal... Du musst überlegen wenn Zeit aufwendiger sind, Props zu machen weil du musst jedes Geräusch einzeln aufnehmen.

00:21:21: Props heißt wie gesagt wieder ich nehme das Glas hoch halte es in die Hand mach vielleicht so stellst dann wieder ab trink doch nicht trink wieder oder trink aus der Flasche oder klick in den Maus oder klicke in die Tastatur Wenn man die Finger darauf sieht oder du siehst ein Bildschirm und musst die Klickgeräusche machen, Tür auf und zu Schlüssel rein umdrehen.

00:21:45: Alles was man haptisch macht wenn man so... Du brauchst ja nun mal... Du stehst morgens auf!

00:21:50: Du wachst auf in deinem Bett.

00:21:52: Dann nimmst du deine Bettdecke, tust sie beiseite.

00:21:54: Dann drehst du dich hoch.

00:21:55: Dann knarzt vielleicht noch deine Matratze oder einen Landenrost.

00:21:58: Dann kommen deine Füße auf den Boden und dann stehst du auf, ziehst was aus oder an, läufst ins Bad, fängst an die Zähne zu putzen.

00:22:05: Trink kurz Wasser!

00:22:06: Dann musst du unbedingt in den Keller.

00:22:08: Dann gehst du zur Tür, mach die Tür auf und zu.

00:22:10: Dann laufst du die Treppen runter, dann bist du unten im Keller.

00:22:12: Fängst du an rumzukrammen, Sachen fallen runter... Du findest irgendwas?

00:22:16: Ah da hab ich's gefunden, raschelt es dran rum, gehst damit wieder hochlegst ist irgendwo ab, das musst du alles hören.

00:22:23: Und je nachdem wie es dann in der Story erzählt wird ich super marginal und super alltäglich.

00:22:30: aber wenn jetzt das auf einen Film bezieht und auch noch die Storytelling auf eine gewisse Aktion hin will Weil es für den späteren, für die Zukunft oder für die Vergangenheit der RC Geschichte wichtig ist.

00:22:43: Dann musst du dann Fokus drauflegen und wenn die Kamera nahe oder weit weg ist, dann muss es größer oder kleiner klingen.

00:22:51: Und so macht man mit dem Geräusche machen eigentlich auch Sounddesign weil ich kreiere natürlich in dieser Situation das Geräusch für das Bewegtbild und entscheide selber wie groß oder wie klein das wirkt.

00:23:08: Nur was der Unterschiede zwischen dem Sound in so einem Geräusch und machen an sich ist, dass ich das geräuscht... ...dass ich nehme jetzt das Glas in die Hand und trinke.

00:23:14: Das nehm' ich einmal so auf wie es mit dem Original-Gegenstand.

00:23:18: Und wenn ich's aber auf der Riesenleinwand hab und zum Beispiel das Glas dann... Dass es wichtig ist, dass ich dieses Glas wieder abstelle.

00:23:26: Warum immer vielleicht?

00:23:27: Weil da Gift drin ist oder so ... Dann macht man dann noch einen Riesenwumms unten drunter, nehmt das mehr Gewicht dran ist.

00:23:35: und das passiert meistens im Sound.

00:23:37: sein kann aber auch bei den Geräuschen passieren in dem ich verschiedene Geräusche für das gleiche Objekt aufnehme und dann Leere untereinander lege.

00:23:45: Das würde denn der Recordist machen, der würde dann kreiere diese Geräusche und erlicht sie untereinander.

00:23:51: Und dann sind Sie ein Geräusch, das ist ja im Prinzip Sounddesign.

00:23:53: Also deswegen ist so... Es gibt halt dieses Gewerke, der eine macht das, der andere macht das.

00:24:00: aber im Prinzip der Sounddesigner geht ja auch hin läuft draußen rum und nimmt Geräuschen auf.

00:24:05: Ja also die Oscar Kategorie ist ja SoundDesign glaube ich.

00:24:09: Geräuschemacher ja nicht in dem Sinne sondern halt Sounddesin.

00:24:13: Hast du da generell Verfolgst du sowas oder hast du auch Vorbilder, dass das war so mal ein cooler Sound Designer?

00:24:21: Oder ein cooler Geräuschemacher.

00:24:24: Da ich da so ein bisschen reingerutscht bin habe ich... Nee eigentlich nicht!

00:24:29: Also muss

00:24:29: ja nicht sein.

00:24:30: Das ist ja auch sehr speziell, also ich müsste auch überlegen... Die kennt man ja eigentlich quasi auch nicht.

00:24:36: Es gibt die Choriphäen hier in Deutschland halt.

00:24:40: Carsten Richter zum Beispiel mit Hansel Wanz zusammen.

00:24:44: Hansel-Wanz der Studiobesitzer und Rekordist und Carsten-Richter der Geräuschemacher.

00:24:49: Die dann eine Rush oder die großen Kinofilme gemacht haben.

00:24:54: Und immer noch machen.

00:24:57: Martin Langenbach aus Hamburg Und so weiter und so weiter.

00:25:02: Das sind natürlich für mich alles Vorbildervalider, weil das richtig gute Geräuschemacher sind.

00:25:06: Dann gibt es einen in London, ich seh den Namen nicht ganz genau.

00:25:09: Das

00:25:11: könnt ihr uns hier in die Kommentare schreiben.

00:25:13: wie heißt der Geräuschemacher in London?

00:25:15: Dann kann man vielleicht auch was gewinnen oder mal sehen!

00:25:18: Nein, wir müssen auch ein bisschen Interaktion mit den Zuschauerern zuschauen.

00:25:21: Das ist ganz wichtig!

00:25:22: Wie heißt der Geräusche machen London-Leute?

00:25:24: Okay, dann können wir das noch ein bisschen triggereich sein... Der war eine Zeit lang hier in Deutschland, in Brandenburg und hatte mit seiner Partnerin-Kollegin zusammen einen Studio.

00:25:38: Die haben das richtig dick gebaut mit Pool im Pipapo.

00:25:41: Also nicht Pool zum Schwimmen natürlich, aber eigentlich... Ich

00:25:47: dachte, man verdient so gut als Geräusche-Macher dann natürlich cool.

00:25:54: Na gut aber es muss ja irgendwie... Also wenn du... Aber für dich ist das wahrscheinlich auch mehr trotzdem als ein Job oder?

00:26:00: Ganz egal wie jetzt die wirtschaftliche Lage mal sowaschalig als Freiberufler oder Selbstständigkeit.

00:26:06: Aber so macht's ja immer noch tierisch Spaß, oder?

00:26:09: Auf jeden Fall total!

00:26:12: Es hat Wie überall und bei jedem Vor- und Nachteile natürlich.

00:26:17: Auch allein der Stone Engine, also man wird kein Großverdiener mit diesen ganzen Berufen.

00:26:25: aber ich habe halt gefühlt dass ich das werden wollte und immer jeden Schritt den ich in diese Richtung gemacht habe Der hat sich richtig angefühlt.

00:26:37: Also, es ist nicht so ... Kurz vom Abitur wusste ich, dass ich Geräuschermacher werden wollte.

00:26:43: Sondern ich hab mich immer für viele Dinge interessiert, aber hauptsächlich halt für diese tontechnischen Dinger im Allgemeinen.

00:26:51: jetzt der Ton-Engineur an sich.

00:26:54: Bist du Filmaffin?

00:26:56: Guckst du dir

00:26:57: einen Film nach?

00:26:57: Ich guck gerne Filmserien, aber ich bin so ein ... Ja... Also ich setze mich, ne?

00:27:03: Ich bin jetzt nicht wie so der typische filmschaffende Regisseur Kameramann.

00:27:09: Der eine gewisse Auswahl von speziellen Filmen hat weil sie besonders gut im Bild gearbeitet haben und das ist nicht mehr Fokus.

00:27:17: Ähm... Ich bin auch da wieder mit der Musik gar nicht so festgelegt auf ein Genre.

00:27:24: Was ich besonders gerne geguckt habe waren Marshall Arztfilme.

00:27:27: So!

00:27:27: Und da hab' ich mir früher immer gedacht, boah so ein Ding würde ich gern mal vertonen Weil ich glaube, dass ich... Die hatten in den achtziger Jahren so typische Drum-Sounds die sie unter die Schläge gelegt haben.

00:27:39: Weil es natürlich auch keine Ahnung wenn in neunzig Minuten irgendwie über seventy Prozent Schlag und Trittsounds sind hast du ziemlich viel zu tun wenn du die super Individuen aufnehmen willst.

00:27:48: Das ist sehr aufwendig!

00:27:50: Und das ist halt immer ein Zeitkostending.

00:27:59: Klar kannst du sie so fütst.

00:28:02: Bei diesen Asia-Dingern war da früher auch ein bisschen, das war doch eigentlich immer so'n Gag, dass die überhaupt nicht synchron ist wie auch wenn die gesprochen haben.

00:28:11: Achso?

00:28:11: Ja, achso!

00:28:11: Weißt du noch?

00:28:12: Das

00:28:13: ist immer so kurz danach.

00:28:14: aber das war extra.

00:28:15: also, wenn man's verarscht hat später und da hättest du natürlich... Ist halt die Frage Wenn man heutzutage so einen Marshall Arts Film macht muss man eigentlich extra nicht synchron die Tonspuren machen?

00:28:30: Es wirkt halt cooler, wenn du auch die Schlag-Sounds ... Du kannst ja mit dem Impact unterschiedlich Gesicht, Magengrube.

00:28:45: irgendwelche Gegenstände, vielleicht eine Panzerung oder was auch immer.

00:28:49: Da könnte man sagen okay hier sind ja unterschiedliche Materialien und dann reicht das.

00:28:53: aber die Intensität entscheidet ja auch über den Hergang des Kampfes.

00:28:58: intern erzählen, wie hart ich.

00:29:00: Okay, das war jetzt richtig schlimm gerade der hat ihn grad verletzt.

00:29:04: Gut, da sieht man in der Bewegung von mir aus und dann zeigst du vielleicht ein bisschen Blut.

00:29:07: aber wenn Du die Intensität des Schlages individuell verändert, dann kannst Du ja in die Dramaturgie des Kampfes eine viel tiefere Geschichte erstellen.

00:29:21: Aber wenn Du, das heißt aber andersrum Schaus, also dann so zum Beispiel sowas oder siehst du eine Kampfszene, wo das intensiv passiert.

00:29:29: Achtest Du dann auf das Sounddesign?

00:29:31: Ich bin manchmal enttäuscht dass mir die Schläge und die Impacts nicht gefallen und dann wirkt der Kampf für mich nicht so dramatisch wie ich es mir gerne gewünscht hätte.

00:29:40: zb.

00:29:42: Nimm jetzt mal diese ganze Revenge-Dinger.

00:29:44: So und dann kommt da nur so ein Puk puk puck puk pup oder die Sounds klingen alle gleich.

00:29:51: Früher waren die, die Budgets waren wahrscheinlich auch nicht so groß.

00:29:55: Keine Ahnung!

00:29:55: Die laufen über den Markt und gucken sich Gegenstände an... ...und dann fassen die Sachen an und es klingt wie drinnen.

00:30:02: Einfach insgesamt schlecht aufgenommen?

00:30:04: Ja!

00:30:09: Das gilt ja eigentlich für jede Art von Film.

00:30:11: ne das war jetzt.

00:30:12: wir sind jetzt auf dem Ball.

00:30:12: ich die gerne geguckt hab die Dinger Und dementsprechend habe ich sie auch dann bewertet.

00:30:18: Oder nehmen wir japanische Samurai-Filme zum Beispiel... Klar hast du Genre getrieben, dass der Sound ein bisschen eher Sounddesign getrieben ist.

00:30:28: Alles was du aus den Siebziger-, Achtziger Jahren bist da hat man... Da klangst auch mal ein bisschen schrottiger für die Zeit wahrscheinlich nicht.

00:30:34: aber wenn ihr das heute jetzt im Vergleich zu den Aufnahmemöglichkeiten anguckst vielleicht sind es auch einfach Genre getriebene Sounddesigns gewesen, weil die haben ja schon irgendwie so eine typische Art und jeder erinnert sich daran.

00:30:50: Und die bleiben im Kopf.

00:30:53: Ja aber um deine Frage zu machen auf jeden Fall achte ich da drauf?

00:30:57: Das hat natürlich eine Wirkung auf mich.

00:30:58: weiß nicht ob das bei anderen Menschen auch so ist.

00:31:01: Ich glaube unterbewusst wirkt es auf jeden.

00:31:07: nur ich achte halt einfach darauf Wenn ich mir was angucke, nicht immer.

00:31:14: Aber wenn ich merke... Ich mache mal ein Beispiel der nächste Serie, die mich jetzt vom Inhalt nicht so super interessiert hat.

00:31:22: Was aber unglaublich gut umgesetzt war Down in Abbey zum Beispiel.

00:31:29: Da ist eine Serie mit unglaublich guten Geräuschen.

00:31:36: Weil die zum Beispiel jedem Protagonisten seinen eigenen Stoff gegeben haben, den er auch an hatte und so.

00:31:41: Die haben da richtig Aufwand betrieben!

00:31:44: Und das ist halt immer so ein Problem was ich vorhin auch noch mal angesprochen habe es ist immer ein Zeitkostending weil umso du kannst natürlich super tief in die Materie einsteigen... ...und eben sein Schuh geben, seine Klamotte... Du brauchst ja auch, brauchst den ganzen Krempel ja auch und dann wird's natürlich von der Inheiligkeit der Geräusche richtig wertig.

00:32:12: Und das macht auch den, du kannst mit Geräuschen das Bild schöner aussehen lassen.

00:32:17: Das glaube ich ja

00:32:18: und das wirkt einfach viel besser.

00:32:22: Und dass ist immer nie die Entscheidung des Geräuschemachers an sich sondern oft ist es Budget getrieben natürlich wie überall.

00:32:31: Du hast viel Geld, kannst du viel machen.

00:32:34: Und beim Geräuschen machst natürlich auch eine zeitliche Sache und musst gucken wieviel Synchro kann ich am Tag schaffen?

00:32:41: Beim Kinofilm, beim TV-Filmen, bei einem Animationsfilm ist es sehr unterschiedlicher Aufwände.

00:32:48: Und je nachdem was die Inhaltlichkeit beschreibt.

00:32:52: manchmal muss man Sachen bauen... Untergründe kreieren oder keine Ahnung, da ist ein Typ in der Krücke.

00:33:00: Die Krücke muss wackeln.

00:33:01: Dann brauchst du halt eine Krücke die musst du anbohren.

00:33:03: Da musst du was zum Wackeln dran machen und dann musst du sowieso lange einem Ding rum operieren bis du denkst dass der Sound geil ist.

00:33:09: und dann kann man das so benutzen diese Aufwände.

00:33:14: Das sind alles Aufwänder.

00:33:16: Du sitzt in Dortmund, gell?

00:33:17: Düsseldorf!

00:33:18: Entschuldigung mit Düsseldov setzt du.

00:33:20: Ja DüsselDorf geht ja noch, ist ja noch in der Nähe von Köln.

00:33:25: Aber ist das für dich, steht ihr das dann... Ist das heutzutage egal wo man sitzt in Deutschland?

00:33:31: Oder steht ihr es im Wege weil du das auch am Anfang sagtest mit so und du bist ja eben nicht in Berlin oder Hamburg oder wo immer.

00:33:37: Ich mittlerweile würde ich sagen Ja's ist mehr-oder weniger egal.

00:33:43: Und da ist es auch so ein bisschen, ja weiß ich gerade nicht ob das Nachteil oder Vorteil ist Das Geschäftszeit super internationalisiert.

00:33:54: Der George, bei dem ich gearbeitet habe, der hat ja hauptsächlich für englische und holländische Produktionen gearbeitet.

00:34:00: Auch für deutsche, aber haupträchtlich für hollandische und englischere Produktion.

00:34:05: Und du auch für hohländische?

00:34:06: Ich hab das auf deiner Webseite gesehen.

00:34:08: Ja,

00:34:08: das sind die Projekte, die ich beim George gemacht habe.

00:34:10: Ach, da sind die!

00:34:12: Genau... Da sind ein paar dabei, die ich auch nachher und vorher gemacht hab.

00:34:16: Aber die meisten Projekte sind die, die sich beim George gemacht haben.

00:34:19: Ich hab ja dann angefangen zu schneiden, da waren wir stehengeblieben ... Dann kam irgendwann immer mehr Rekordisten.

00:34:25: Das hat mich komisch nicht so interessiert.

00:34:28: Und ich hab gesagt, ich bin uns im Georging gegangen.

00:34:30: George, bring mir das bitte bei!

00:34:33: Weil dann ist doch super?

00:34:34: Weil dann sind wir jetzt zwei, können wir parallel am Projekt arbeiten, weil es gab unterschiedliche ... Arbeitszeiten tagsüber und nachts manchmal auch.

00:34:44: Und dann hat er gesagt, ja, können wir probieren so?

00:34:47: Dann hat er den Rekordisten gemacht.

00:34:50: Er weiß ja immer gut was er will, kann gute Regieanweisung geben weil er das schon seit Jahrzehnten gemacht hat.

00:34:55: Er selber hat das in England gelernt deswegen die Kontakte dahin.

00:34:59: Okay...

00:35:01: Und dann haben wir das jahrelang so gemacht und dann wurde ich halt immer besser.

00:35:09: hab ich halt gemerkt, dass ich konnte und wenn er mal ausgefallen ist, habe ich dann die Sachen gemacht.

00:35:14: Auch mit Kollegen oder mit ihm.

00:35:17: Und dann angefangen meine eigenen Projekte vor Ort zu machen... Gibt

00:35:22: es in Deutschland wieviel Geräusche?

00:35:25: Besteht dort Kontakt?

00:35:27: Ja!

00:35:29: Die genaue Zahl kann ich dir nicht sagen.

00:35:31: Ich tippe jetzt immer

00:35:34: fünfzig Stück.

00:35:35: Ja, mal mehr.

00:35:36: Die Zahl ist ... Ich kann dir keine genaue Zahlen nennen weil es gibt auch ganz viele die das machen und jetzt nicht so in diesem Zirkel drin sind.

00:35:48: Wir alle sind in einem Berufsverband der BVFT Da sind Filmschaffende drinnen Da sind Sounddesigner-Editoren Tonmeister Geräuschemacher alles rund um den Ton, was du dir im Film so vorstellen kannst.

00:36:08: Und wir haben uns da außerhalb mal zusammengesetzt weil die Problematik der Geräuschmache oder die Internationalisierung des Berufes natürlich mit sich getragen hat dass die Posthäuser sich irgendwann natürlich immer preislich orientiert haben.

00:36:25: und im Ausland kann man sich günstiger preislicher orientieren als im Inland.

00:36:31: Und da könntest du jetzt richtigerweise sagen, wie kann das denn

00:36:35: sein?

00:36:37: Wie kann es denn

00:36:37: sein?!

00:36:38: Denn viele Produktionen werden ja hier mit Fördergeldern gefördert.

00:36:42: Also vor allen Dingen TV, Kino und so weiter... Da muss ja das Geld hier im Land ausgegeben werden eigentlich.

00:36:53: Oft sind's aber auch Produktionshäuser die dann halt ihr eigenes Material produzieren und sie suchen sich einen günstigeren Anbieter Und den kannst du findest woanders.

00:37:01: Natürlich ist es einfacher, wenn du in derselben Sprache kommunizieren kannst Wenn du nicht einfach was aus der Hand gibst.

00:37:06: manchmal möchte man gerne selber auch Regie führen oder was dazu sagen was aufgenommen oder wie es aufgenommen wird.

00:37:12: deswegen Ist das immer unterschiedlich Und wir haben uns in diesem Berufsverband getroffen und gedacht, die Wertschätzung hier in Deutschland ist für den Beruf nicht so wirklich existent.

00:37:24: Weil man auch nicht viele Leute von uns wissen.

00:37:29: Es war früher so, dass der Geräuschemacher ein alleinstehender Künstler war.

00:37:37: Das heißt ... Was?

00:37:38: Er meinte, er war Single oder was?

00:37:40: Nee!

00:37:40: Alleinstehend meine ich in dem Sinne, dass er kein Teil an das ... Entschuldigung.

00:37:46: Der eine so, der andere so?

00:37:47: Ja kann

00:37:47: ja sein, dass man keine Frau an seiner Seite oder Mann je nachdem...

00:37:51: Glücklicherweise hat das nichts mit Religion oder irgendwas anderes.

00:37:57: Wie Priester!

00:37:57: Da fern ab von all dieser Geschichten.

00:37:59: Wir interessieren uns hauptsächlich für den guten Ton und es ging nur darum, dass es gab keine Gemeinschaft in der man sich umtrieben hat sondern jeder war so sein eigener Künstler und wollte auch gerne seine Geheimnis bewahren und das nicht einfach so jemand weiter erzählen.

00:38:16: wenn ein Geräuschemacher einen Studio eingeladen wurde damals in Köln also da gab's noch TOROS wir haben eine Studienzeit da haben die gerade ein kleines Foliestudio gebaut.

00:38:25: genau das war eigentlich der Punkt.

00:38:26: Ja, ja jetzt erinnere ich mich.

00:38:28: Während des Studios Interviews haben wir einen Ausflug dahin gemacht und uns fünf Punkt Eins Mischungen angeguckt vom Kinofilm Und da haben die eine Foley Stage gebaut.

00:38:37: Sie hatten keinen eigenen Foley Artist den haben sie eingeladen.

00:38:40: immer in Köln gibt es ja ein paar Wilmund Schulze die da heppen usw.

00:38:49: Das fand ich mega interessant weil du hast da Dinge selber gebaut.

00:38:54: Du brauchtest ja wie gesagt knarzt einen hohen Holzboden fest, das Paket Wasserbeton Stein Kies Erde Waldboden was es halt so alles zu gibt.

00:39:03: wenn man mal durch die Welt läuft und auf dem Boden guckt oder einfach im Munder hört merkt man plötzlich wie viel da auf einen einprasselt.

00:39:10: Und das musst du ja irgendwie alles nachbauen.

00:39:13: Die hatten beim Fenster zu diesem Aufnahmeraum gab's einen Vorhang Und er wurde, wenn der Geräuschermacher kam, zugezogen.

00:39:21: Damit man nicht sehen konnte wie der was macht.

00:39:24: Echt?

00:39:25: Ja weil man das nicht wollte.

00:39:26: So und dementsprechend steht stand halt auch jeder für sich hatte nicht so viel Kontakte so an oder hat sich mit Projekten ausgetauscht.

00:39:35: Das wurde dann ganz gerne von Postproduktionsseite auch mal ganz gerne zur Verhandlung benutzt.

00:39:42: Und dann haben wir im Nachhinein, vor ein paar Jahren haben wir so Treffen organisiert.

00:39:47: Wo wir uns oft in Berlin getroffen haben und da sind immer mehr dazugekommen auch nicht nur Geräuschenmacher an sich sondern wir haben dann auch Sound Designer und Aufnahme Tonmeister mit einbezogen um uns mal auszutauschen.

00:40:04: Und da hat man dann rausgefunden, dass man immer so ein bisschen gegeneinander ausgespielt wurde teilweise.

00:40:08: Ob das jetzt in München hat?

00:40:10: Man gesagt ja die in Berlin sind billiger.

00:40:11: in Berlin hat man gesagt Ja die in Münchens sind billig und so wurden die Projekte dann immer hin und her geschoben... ...und um da so ein bissel mehr Stringenz und Wertschöpfungsgedanken zu teilen und zu überlegen wie man diesen Beruf mehr Raum geben kann, haben wir uns halt öfters getroffen und einfach mal ein paar Dinge besprochen.

00:40:34: Merkt man denn theoretisch also wenn ihr das sagt, ich mach jetzt zum Beispiel Schritte auf Sand?

00:40:38: Und dann macht noch einer Schritt, es gibt bestimmt hunderttausend Samples von Leuten mit Schritten auf Sand.

00:40:43: Merk man dann, wenn hier ist eine Klauenwürde, Moment mal, das sind doch meine Schritte.

00:40:51: Gibt es überhaupt so was, dass einer auf die Idee kommt irgendwas zu klauen?

00:40:54: Also ich meine das gibt's natürlich immer.

00:40:55: Oh

00:40:56: ja, ja!

00:40:58: Meine Bibliothek da wo man irgendwas rauskriegen müsste aus dem Film rausschneiden.

00:41:03: aber rein theoretisch oder was auch immer dann...

00:41:05: Ich mach ein anderes Beispiel.

00:41:08: wir haben eine Serie gemacht wovon es drei Staffeln gab.

00:41:11: Wir haben aber nur die erste vertont Und die anderen Folgen spielten halt in denselben Räumlichkeiten.

00:41:22: Da gab es zum Beispiel so eine Lampe, die man immer wieder angefasst hat oder bewegt wurde der wir einen Ton gegeben haben und diese Lampe tauchte natürlich auch in den Folge-Serien auf.

00:41:36: Das heißt das ist jetzt mal ein Beispiel weil das Problem ist bei unserer Arbeit Workstation auf und liefern dann, was so gewollt ist natürlich auch notwendig ist für die Mischung des ganzen Films.

00:41:54: Wir sind ja nicht die letzte Kette sondern nach uns wird ja dann gemischt der ganze Film.

00:41:59: da kommt dann die Musik, da kommt das Zetton der bearbeitete Zettone, da kommen die Soundeffekte, auch gebaute Atmosphären Und so weiter, ne?

00:42:12: Weil das zum Beispiel das Universum kannst du nicht aufnehmen.

00:42:15: Kannst kein Mikro reinhalten und jetzt hab ich hier die Atme vom Universum weil sie muskriert werden.

00:42:20: Das macht dann wieder Sounddesign.

00:42:21: Das macht weniger der Geräusche machen z.B.

00:42:25: Und die ganzen Geräuschen werden alle gesammelt Dann haste da keine Ahnung hundert Spuren und die müssen vernünftig entabgemischt werden damit es nachher im Kinofilm wunderbar klingt So und das bedeutet, dass ich meine aufgenommenen Spuren einzeln abliefern muss.

00:42:41: Rein theoretisch kann jeder hat dann jeder den Zugriff auf diese synchron aufgenommene Geräusche.

00:42:47: natürlich sind die geschnitten natürlich sind ihr aufs Bild angepasst und es ist immer schwierig das in der andere Szene zu überlagern.

00:42:53: aber natürlich kannst du auch auch das ist ein cooles Einzelgeräusch für.

00:42:59: Aber ich könnte mir ja vorstellen, dass in Amerika das irgendwie geregelt ist vielleicht auch oder bei Sounddesignern.

00:43:04: Oder bei Geräuschemachern sozusagen.

00:43:06: Dass man sagt es gehört mir weil die halt anders organisiert sind.

00:43:10: Die sind anders organisieren definitiv aber ich weiß nicht du musst ja auch die ein muss eine Institution haben die dahinter her ist und das prüft und ahndet.

00:43:22: und

00:43:22: Geräuschepolizei

00:43:23: Ja genau Da klar.

00:43:29: Also ich... Klar würde ich bestimmt bei manchen Sachen hören, wenn man das wieder benutzt.

00:43:35: Außer dir ist es egal.

00:43:36: Also weißte was?

00:43:37: Wenn wir jetzt mal sagen...

00:43:38: Egal ist mir natürlich nicht...

00:43:40: ...wie Synchronsprecher haben ja auch ein bisschen das Problem mit KI mittlerweile so dass sie sagen, meine Stimme gehört mir, weißt du jetzt reden wir über sowas, über Sound und du stellst es ja theoretisch her mit deinen eigenen Händen und Füßen und Wasser immer.

00:43:52: Und das ist ja eigentlich dein Geräusch.

00:43:54: also das klingt blöd aber irgendwie ist es ja so.

00:43:56: Nee

00:43:57: es ist definitiv so aber dafür gibt's halt leider nichts.

00:44:00: was ist leider natürlich auch irgendwann schwierig und auch sehr kostspielig dann für alle.

00:44:04: Aber ein Sprecher hat ja beim Sprecherkaufst du ja quasi nicht den gesprochenen Text, sondern du kaufst die Lizenz, wo du es einsetzt bei einem Sprechen.

00:44:18: Und bei uns kauft man ja die Dienstleistung an sich Also du kaufst ja nicht die Lizenz.

00:44:27: Das soll jetzt auch geändert werden und es wird denn auch Ausschüttungen geben.

00:44:31: bei Netflix Produktionen, da bin ich jetzt nicht so hinterher weil ich mit Netflix Produzionen wenig zu tun habe.

00:44:36: aber das soll sich auch ändern oder hat sich geändert dass man auch daran beteiligt wird weil eigentlich hast du eine kreative Leistung zu dem Produkt gebracht.

00:44:44: und wenn's immer wieder gezeigt wird bei Kameraleuten hier haben wir auch mal gab's ein paar Fälle die dann auch vor Gericht an im Nachhinein nachgezogen sind.

00:44:54: Klar, garantiert die Sachen sind ja irgendwo gespeichert.

00:45:02: Wenn du die Sachen raus schickst hat rein theoretisch jeder Zugriff.

00:45:04: aber ich sage mal eine gelaufene Szene, die Sandschritte woanders zu benutzen oder auf Konkret kann man es am besten oder in Räumen Das muss natürlich dann auch zu der Person passen, zu den Untergrund passen.

00:45:20: Ja gut, das

00:45:21: verstehe ich ja, dass es nicht so easy peasy ist, dass man das nicht einfach eins-zu-eins möglicherweise

00:45:26: und diese... Dass es aufgenommene Geräusche gibt und diese Archive gibt die gibt's ja schon wirklich Ewigkeiten.

00:45:31: klar kaisende neue Ebene Die disruptiert alles Auch als allererstes das kreative Gewerk weil das irgendwie weiß auch nicht warum man sich das als erstes ausgesucht hat weil es gerne jeder machen möchte, obwohl das nicht kann.

00:45:47: Ich weiß es nicht.

00:45:49: Aber ja...

00:45:50: Was meinst du denn insgesamt?

00:45:51: Das Kreativ?

00:45:52: oder was meinst ihr jetzt fast?

00:45:53: Ja, du brauchst jetzt nur noch irgendwas schreiben und dann hast du was auch wenn die Erwartungshaltung über Marketing größer geschürt wird als die Realität wirklich ist.

00:46:04: aber jeder kann jetzt Filme erstellen, jeder kann ... ich gehe nochmal zu den Geräuschen.

00:46:14: Am Anfang konntest du überall CDs kaufen, wo aufgenommene Geräusche sind.

00:46:18: Dann hast du die Lizenz gehabt, diese Geräusch zu verwenden für deine Projekte.

00:46:24: Das wurd dann immer mehr bis du dann terabyteweise Festplatten kaufen konntist.

00:46:29: Mittlerweile sind es Zugänge.

00:46:32: Es gibt ja diese Tausende von Plattformen, die Stockmaterial anbieten sowohl Bildermusik als auch mittlerweile Sounddesign und Geräuschen.

00:46:43: und Sound Design basierte Plattformen, da zahlst du ein Abo.

00:46:48: Und dann kannst du dir da allere Sachen raussuchen die du möchtest.

00:46:52: Mein bisheriger einziger Vorteil ist vor allen Dingen was Schritte angeht weil Schritte ja sehr elementares Detail in dem Film sind.

00:47:01: ich kann nicht immer noch schneller machen als dass du da jeden Schritt einzeln hin editist.

00:47:06: Es gibt natürlich auch durch KI mittlerweile Versuche oder Projekte wo du selbst Sound sein einfach prompten kannst.

00:47:15: Das heißt, du siehst einen Schritt durch den Schnee und dann schreibst du einen Schritt im Schnee... ...und dann legt der da Schritt dem Schnee drunter.

00:47:22: Fertig!

00:47:26: Und das entwickelt sich ja auch alles.

00:47:28: Sieht man bei den Sprechern ganz besonders stark hier mit Eleven Lefts und Konsorten.

00:47:35: Da muss klar, dass jemand pronten.

00:47:37: Klar muss der Text vernünftig geschrieben sein und klar klingt es eigentlich auch doof.

00:47:42: aber dann machen wir jetzt noch ein weiteres Feld auf Hörgewohnheiten.

00:47:45: die Leute hat man das gab auch schon früher so ich nenn was Thema Raubkopien du bist irgendwo Kaufschen.

00:47:54: Die Leute die früher mit der Kamera ins Kino gegangen sind Und die Filme im Kino aufgezeichnet haben und dann haben die leute sich das angeguckt Und haben gesagt ist doch egal.

00:48:03: Hauptsache ich habe den film gesehen Wo ich dann mal lang so, das kann ich nicht gucken.

00:48:07: Das kann ich nie hören.

00:48:09: Klausam?

00:48:09: Ja, klausam

00:48:09: finde ich auch.

00:48:12: Aber es gab trotzdem viele Leute, deswegen ... Da hat ja nicht einer einmal gemacht, sondern es wurde wirklich ständig

00:48:18: und dann

00:48:20: wurde der Geld verdient.

00:48:22: Und so ist das heute jetzt mit... Ich vergleiche heute ein bisschen mit Social Media und den hochqualitativ produzierten Produkten.

00:48:34: Auf Social Media ist schneller Content, nicht so top vertont oder einfach schlechte Audioqualität.

00:48:46: und alle sagen ja reicht doch.

00:48:49: Langt doch, reicht doch!

00:48:50: Ist auch okay.

00:48:50: ich wollte doch nur... Die Information brauche ich doch nur.

00:48:56: Ist mir egal, wie gut das klingt und ausseht.

00:48:58: Hauptsache, ich habe die Information.

00:49:00: Das mag für manche Dinge zutreffen und ist vielleicht auch legitim aber die Hörgewohnheiten verinnern sich weil wenn du fast nur noch schlechtes Bild mit schlechten Ton konsumierst dann ist die Qualität für dich nicht mehr so relevant oder dass Wortqualität bekommt eine Verschiebung.

00:49:22: also Vielleicht ist das ja für dich schon Qualität, weil die das gut genug finden

00:49:29: und nichts

00:49:30: Besseres brauchen oder ich weiß nicht.

00:49:32: Das kann man

00:49:34: vielleicht auch anders kennen.

00:49:34: Nicht

00:49:35: anders kennen?

00:49:36: Genau!

00:49:36: Das spielt natürlich

00:49:36: auch eine Rolle.

00:49:38: Ich habe ja eine Tochter, die ist jetzt siebzehn.

00:49:41: Sie ist natürlich da durch mit den ganzen Filmen und alles, dann musste ich sie, aber ich bin ja auch so filmverrückt Da musste sie natürlich, hat sie ein bisschen gelernt was Qualität ist und was nicht.

00:49:51: Aber wenn jetzt ihre Freundin die damit nicht so viel zu tun haben einfach, die gucken sich da Netflix an und die Bibliothek von Netflix dann sind die Prost da ganz toll gemacht diese Vorschaubilder sind ganz toll gemacht oder so Und dann guckst du irgendwas Du kannst es dann gar nicht messen.

00:50:04: Ist das jetzt gut?

00:50:04: Also diese Kinder oder Jugendliche Die können's fast nicht mess'n weil Sie gerne Vergleichsmöglichkeiten

00:50:10: haben.

00:50:10: Genau!

00:50:11: Sie haben es nicht anders gelernt.

00:50:12: So gesehen

00:50:12: Dann Filme sind für sie so.

00:50:14: Das finde ich manchmal auch erschreckend.

00:50:18: Ja, das finde ich auch ein bisschen schade.

00:50:19: Und bei Netflix ist es ganz gut vor allen Dingen als das mit Netflix angefangen hat wo dann da gab's ja schon starke qualitative Unterschiede zwischen teilweise Serien also vor allem was den Ton anging und dann auch manchmal einfach keine Lust was man nicht machen wollte sondern wir müssen jetzt hier Content rausknallen.

00:50:42: und da hast du richtig gehört der O-Ton war mies Das Sounddesign war aus der Dose geblödelt und das teilweise im Geräusche gefehlt.

00:50:54: Also gut, das fällt dann vielleicht einfach den Leuten meist nicht auf aber sobald irgendwas fäll ich merke es sofort!

00:51:00: Und dann hat das für mich leider direkt bekommt...

00:51:06: Negativ.

00:51:07: Berufsethik oder so, die du hast.

00:51:09: Du bist ja da auch... Ich versteh das ja!

00:51:10: Ich find es ja toll.

00:51:11: Das heißt, du bist viel mehr dabei als einfach nur so und du bist halt dann mit jedem Herzen dabei und sagst, dass tut

00:51:15: mir weh.

00:51:16: Ja, ich weiß halt was wie's funktionieren kann und hab' natürlich auch einen Anspruch, dass mir das auch so... da gereicht wird.

00:51:26: In gut, weil ich ja gerne ... Ich mag gerne hochqualitativ produzierte Sachen, weil es einfach mehr Spaß macht das zu konsumieren.

00:51:36: Du willst ja der Filmemacher oder der Mensch der Filme produziert?

00:51:40: Oder was?

00:51:41: Wer irgendwas Kreatives kreiert für andere möchte ja dass er ein emotionales Erlebnis hat ob es positiv negativ mit Angst behaftet, was auch immer halt egal welche Emotion.

00:51:55: Du willst ja ... Das soll ja entertained werden oder natürlich auch gebildet und andere Dinge.

00:52:02: Und umso schlechter du etwas machst, desto schlechter ist die Wirkung davon.

00:52:09: So fühl ich das.

00:52:10: wenn ich was sehe, was schlechter bin ich enttäuscht.

00:52:13: Denkst du oh!

00:52:15: So von mir aus.

00:52:16: bildlich war das jetzt vielleicht toll umgesetzt, aber leider wirken die Bilder für mich nicht weil der Ton halt einfach schlecht war.

00:52:24: Oder du kannst ja nicht nur transportieren, sondern nicht nur Emotionen.

00:52:27: Du erzählst ja auch Inhalte, Geschichten, Wirkungsweisen... Du kannst ja einen Hammer wertig klingen lassen oder cheb ich?

00:52:39: Na klar,

00:52:40: so.

00:52:41: und das kannst du mit dem tonen machen und wenn der.

00:52:44: Und dann gibt es noch einfach nur schlecht und dann wird die wirkt ja gar nicht sondern.

00:52:49: Dann ist zwischen dem ton und im bild einfach keine verbindung weil es einfach mit somis gemacht ist dass du dass du einfach nur enttäuscht bist.

00:52:59: Und das findest... Hattest du denn bei irgendwelchen Aufträgen schon mal eine, standst du schonmal vor einer Aufgabe wo du gesagt hast ich weiß gar nicht wie ich den Ton machen soll?

00:53:11: Also nicht den gesamten Ton sondern will ich ein Geräusch herstellen soll zum Beispiel weil es ist nicht wichtig wie soll ich das Geräusche zu machen?

00:53:17: gab's sowas schon

00:53:18: einmal?

00:53:19: Oh ja klar!

00:53:20: Häufig, häufig!

00:53:21: Echt?!

00:53:22: Ja das Ding ist net.. Du kannst ja nicht so vorstellen, es gibt nicht für jedes Geräusch.

00:53:30: Hier das bin ich dir jetzt bei, jetzt kannst du das Geräuschen.

00:53:35: Ich hab mir eine Herangehensweise... Du kriegst den Film und dann guckst du den Film ... Und du hast ja nicht immer das Originalteil haben.

00:53:44: Klar!

00:53:45: Da kannst du ja nicht jede Tür da hängen haben, kannst dich jedes Auto da stehen haben, du kannst nicht jede Badewanne ... Was fällt mir sonst so ein?

00:53:52: schwerter Waffen?

00:53:54: Das kannst du ja nicht... Also klar, es gibt riesige Geräuschestudios die Hallenweise vor der Zeug haben.

00:54:01: Aber ich bin hier auf dreißig vierzig Quadratmetern.

00:54:04: vorher, waren's ein bisschen mehr beim George.

00:54:06: Damals hatten wir noch ein bisschen Mehrplatz und er hatte auch richtig viel Zeug aber keine Ahnung Lampen!

00:54:13: verschiedene Lampen, die hängen da.

00:54:15: Da musst du auch überlegen.

00:54:18: Das ist ja was das Lustige manchmal.

00:54:20: Machst du dann eine erste Rutsche und kriegt der Regisseur und die Filmemacher kriegen dann mal etwas zum Hören?

00:54:27: Und dann sagen die, das klang aber im Set ganz anders.

00:54:31: Ja genau!

00:54:31: Aber für die Geschichte und so wie es in der Szene wirken soll haben wir uns jetzt diesen Ton für diese Lampe ausgesucht.

00:54:39: Die Lampe muss ja am Set diesen Ton gar nicht gemacht haben... ...aber in diesem Fall diese Serie von der ich vorhin erzählt habe wo wir nur die erste Staffel vertont haben da wollten wir halt dass dieser Lampe weil diese Lamppe hat irgendwie die kamen so oft vor Und der wollten wir halt eine charakteristische Ton geben.

00:54:59: So, und dann haben wir ... Dann fängst du an zu suchen weil du hast die Lampe nicht da!

00:55:03: Da musst du anfangen in Materialien zu denken.

00:55:08: Na ja okay.

00:55:09: Soll die chebig oder hochqualitativ sein?

00:55:12: Soll das Metallblech oder vielleicht aus Stoff?

00:55:17: Sollen die ein bisschen klingen, weil die so rund ist wie so ne kleine ... dass sie so ein bisschen Resonanz hat.

00:55:25: Eile solche Sachen.

00:55:26: und dann läufst du da in deinem Müllberg rum?

00:55:32: Du hast quasi einen aufgeräumten Müllwerk ... Du brauchst Sachen, die klicken, die knacken.

00:55:38: Du brauchts Sachen mit denen nur verschiedene Schalter ... Wir haben verschiedene Schalter.

00:55:45: Drehschalter, Klick-Schalter.

00:55:47: Massive, günstigere.

00:55:48: Die ein bisschen holklingen und wertiger klingen.

00:55:52: Keine Ahnung von Ikea Betten.

00:55:55: gibt es diese ... Hab ich gedacht hier?

00:55:57: Nee, nicht griffbereitlich.

00:55:58: Nimmst

00:55:58: du auch zum IKEA und nimmst dort die Geräusche auf?

00:56:00: Nee das nicht!

00:56:01: Dass du immer vom Bett zu Bett springst oder

00:56:04: so... Nee, auf die Idee bin ich noch nicht.

00:56:05: Da ist es meistens zu voll... Das versteckt!

00:56:09: Muss ich verstecken?

00:56:09: Müssen Sie zumachen?

00:56:10: Dann muss ich unterm Bett

00:56:11: verstecken

00:56:12: und dann...?

00:56:14: Nein, man sammelt natürlich, du läufst draußen rum und wenn ... keine Ahnung, ich bin mal durch den Wald gelaufen hier durch ein Aperwald Und da gab's so einen halb abgestorbenen Baum, der stand aber noch und da ist immer so eine leichte Böhe durchgegangen und er knarzt, das war richtig krass wenn der Wind da rein geht.

00:56:31: So was fällt dir dann auf, dann guckst du, wo kommt er her?

00:56:33: Dann kommst du noch mal wieder mit dem Mikrofon und nimmst das dann auf.

00:56:37: Okay!

00:56:40: Irgendwann ist ... keine Ahnung die Müllton.

00:56:43: Mega geil.

00:56:45: Die Türen von diesen Mülltorn-Containern.

00:56:47: Die

00:56:49: sind toll oder was?

00:56:51: Jeder quietscht anders.

00:56:53: Und wenn du da mit so einem Klöppel hier ... Keine

00:56:56: Ahnung.

00:56:58: Ich bin gespannt.

00:57:01: Oh,

00:57:02: was hast du da?

00:57:03: Für die Podcast-Zuhörer müssen wir sagen, was du jetzt machst.

00:57:06: Du hast hier einen Klöppel in der Hand.

00:57:07: Der ist aber groß!

00:57:08: Ja

00:57:08: genau.

00:57:09: Das ist für so ein großen Gong.

00:57:13: Den hatte ich ja auch irgendwo rum.

00:57:16: Aber den nehme ich dann und gehe mit meinem Mikrofon Setup zu diesem Mülltonnentür... ...und prügele dich damit diesen... mit dem Gongschlegel drauf und nehmen das halt auf mehrfach.

00:57:28: Das kann man für was dann benutzen?

00:57:31: Boah, so Metal Impact!

00:57:32: Du kannst es ja ein bisschen pitchen und ein bisschen tiefer machen usw.

00:57:36: Dann das Queetschen von der Tür selber einfach nur als Metal Squeaks die du für so größere metallische Objekte die sich bewegen... Du kannst auch für Gebäude, keine Ahnung.

00:57:52: Gebäudestürzt ein und du brauchst das als kleines

00:57:55: Add-on.".

00:57:55: Das sind ja meistens ... Jeder denkt immer okay, du nimmst einen Geräuscher auf und dann steht das für sich alleine.

00:58:01: Meistens sind die ... Wenn jetzt irgendwas zusammenbericht, ein Unfall auto-crasht?

00:58:09: Wenn du draußen auf der Straße ein Auto-Crashing hörst, das klingt gar nicht so spektakulär.

00:58:15: oder

00:58:15: wenn ihr im Film ... Oder meistens für Kinofilme muss das einfach größer, dramatischer.

00:58:24: Im Kinofilen musst du einfach in den Geräuschen weit aus mehr übertreiben... ...als es in der Realität erfalle ist damit es so dramatisch wirkt wie du es dir vorstellst.

00:58:35: Jetzt im Vergleich zu einem, nehmen wir mal das perfekte Gegenteil Dokumentarfilm Ja, ein Dokutierdokumentarfilm oder egal irgendein Dokumentarfilmen der authentisch sein muss.

00:58:47: Da versuche ich natürlich so gut wie möglich den Urton zu treffen.

00:58:53: Damit die Geräusche nicht übertrieben sind.

00:58:54: da kann ich ja keinen, keinen, kein deepen sweetener Impact unter das Abstellen eines Glases, wie wir das vorhin schon hatten.

00:59:02: Packen damit's fetter klingt weil da muss es authentisch klingen.

00:59:05: im Kinofilmen muss es übertrieben klingen damit ich manche Szenen oder Wirkungen größer kleiner machen kann Damit die einfach besser wirken.

00:59:15: Du hast

00:59:17: vorhin, bevor wir angefangen haben, hast du gesagt, du könntest mal so ein zwei Beispiele uns vormachen.

00:59:23: Ist das möglich?

00:59:23: Das ist jetzt mal so'n typisches Geräusch.

00:59:26: Das kann ich jetzt mal ganz schnell herstellen.

00:59:28: Klar!

00:59:31: Ich kann gerne hier mal nach hinten gehen und wir können da ein paar Schritte machen.

00:59:35: Ich erklär kurz was dazu... Hier sind verschiedene Untergründe.

00:59:41: Ganz hinten.

00:59:48: So, dann habe ich hier ein Mikrofon für meine Schritte.

01:00:08: Das heißt ich

01:00:16: hab

01:00:18: hier ein paar Schuhe.

01:00:25: Die zieh' ich jetzt an, ne?

01:00:27: Es können natürlich auch...

01:00:34: Wollen wir schön

01:00:35: sagen?

01:00:35: Ja, Pumps!

01:00:35: Genau und das sind jetzt Pumps weil ich muss ja sowohl Frauen-Kinder, Männer schwere Männer kleine, Männer große, Männer groß, Kleine Frauen usw.

01:00:45: Tiere.

01:00:47: Ich muss Tiere machen, Tiere schritte müssen... Tiere machen ja auch Schritte.

01:00:50: Pferdeeselschafe Hast du nicht gesehen?

01:00:55: Und dann brauche ich natürlich auch den richtigen Untergrund.

01:01:00: So, das was hier habe nennt man Piz.

01:01:04: In diesen Piz sind entweder aus Holz gebaut oder mit Beton gegossen oder in meinem Fall hab' ich hier... Das sind so PVC-Wannen.

01:01:21: Da ist Sand drin weil ich hab' hier keinen konkreten Untergrund.

01:01:35: Dann sehe ich die Szene.

01:01:38: Jetzt hörst du ein bisschen konkret mit dem bisschen Dirt, das soll es aber ein bisschen ärdiger und dreckiger werden.

01:01:49: Und jetzt wollen wir ein bisschen Kies haben.

01:01:51: Das Mikrofon richtet man immer wieder neu aus.

01:01:54: Ich mache das jetzt einfach nur so ein bisschen damit zu... Wir sind jetzt am Flussbett.

01:02:05: Da liegt eine Meiche, ich laufe und schieße auf die Leite zu.

01:02:11: Und jetzt warte ich durch

01:02:14: den Weich.

01:02:19: So baut man sich dann nicht... Das sind meine vorgefertigten Pits.

01:02:24: da kannst du natürlich auch noch ein bisschen was ergänzen.

01:02:28: Und nun sind wir auf Holzboden.

01:02:39: Ich habe hier nicht so viel Platz wie man sieht aber ich habe hier in diesem Holzpit da hab' ich verschiedene Holzuntergründe hier stehen und davor kann ich einfach austauschen Barboden, Paketboden etc.

01:02:50: Dann habe ich hier noch einen Pit.

01:02:54: Jetzt gehen wir in die Polizeistation oder ins Krankenhaus.

01:03:00: Das ist ein Linoleum.

01:03:02: Hier sind ein bisschen Gummiboden.

01:03:06: Das Reiche mit Metall steht da vorne, das müsste ich allerdings einrichten.

01:03:10: Und so stehst du dann von Untergrund zu Untergrund, nimmst den Schuh, den du brauchst und läufst die Person ...

01:03:20: Geil, das ist echt super.

01:03:21: Vielen vielen Dank, dass du das mal vorgestellt hast.

01:03:23: Das ist auf jeden Fall

01:03:24: super.

01:03:25: Gerne!

01:03:25: Bewegungsgeräusche auch wichtig.

01:03:27: Du hast den Polizisten mit der Lederhacke.

01:03:30: Ach ja, das Mikro ist geil hier an gerade.

01:03:40: Und dann hast du auch gleich das Bewegungs-Geräusch mit dem

01:03:48: Schritt zu

01:03:52: sagen.

01:03:54: Super!

01:03:55: Sollen er ab?

01:03:56: Ja, vielen Dank ... für diese Vorführung.

01:03:58: Vielen, vielen Dank Konstantin!

01:03:59: Super!

01:04:00: Echt toll!

01:04:01: Das finde ich echt... Also wenn man es mal so merk letztendlich ist und wenn du da auch in deinem ... ..."Jetzt muss man für die", die das nicht sehen, das bildet mich sehr... Nicht ganz so groß bei dir und du hast aber das ist ja alles wie ganz kompakt.

01:04:12: irgendwie hast du da alles was du brauchst, oder?

01:04:14: Genau, ich musste mir halt die Gedanken machen, wie ich mich verkleinern kann und trotzdem flexibel bleibe weil ich bin dann ja oft

01:04:28: aus dem.

01:04:28: Jetzt kannst du ja so viel gelaufen.

01:04:30: Du bist durch den Wald und dann hast du die Leiche gefunden, was?

01:04:33: Ja, super lang ist es.

01:04:34: Je wiege Wege

01:04:35: habe ich gemacht!

01:04:37: Genau.

01:04:38: Und du machst das natürlich alles auf der Stelle und deswegen ist es halt wichtig dass auch die Art und Weise wie du läufst und das lernst du dann als Geräuschermacher von dem Geräuschemacher, der die Erfahrung hat Der sagt dir dann gibt's ein kleine Tricks wie man auftritt, wie man genau läuft.

01:04:55: Da gibts auch verschiedene Ansätze.

01:04:56: deswegen es gibt nie so weil du vorhin auch fragtest ja ob man noch was lernen kann.

01:05:04: Und das ist immer so, weil man ist auf der Suche nach neuen Ergebnissen und nach anderen Möglichkeiten.

01:05:10: Manchmal passt das eine Geräusch, was du gemacht hast gar nicht zum nächsten Film, weil es sich nicht integriert.

01:05:15: Dann musst du plötzlich in einen anderen Schuh nehmen oder einen anderen Gegenstand ... Deswegen, man isst immer offen und wach und guckt wie was klingt.

01:05:25: Manch mal fällt dir was auf, oh, das klingt gut will ich haben, nimm's da auf.

01:05:29: Machst du auch Hörspiele?

01:05:31: Ja.

01:05:32: Machst du auch?

01:05:33: Ja, da wollte ich jetzt gerade so die Geschichte hinleiten.

01:05:36: Das bist

01:05:36: du mal!

01:05:38: Also TV und Kino ist ein bisschen weniger geworden... ...und als ich gelernt habe, dann hab' ich das Geschäft übernommen,... ...dann hat es mit den Räumlichkeiten nicht geklappt.

01:05:46: Und das war ja auch Corona, dann... ...zwei-einzwanzig kamen dann sowas um die Zeit rum.... ...und dann bin ich hier in diese Räumenlichkeiten rein.. ..und dann habe ich die ganze Zeit immer gedacht, irgendwie hätte ich auch mal Bock Hörspiel zu machen.

01:06:01: So, und von zwei ein zwanzig oder von zwei vierzehn eigentlich eher gesagt bis bis jetzt ungefähr war bin ich ja eher war das so'n.

01:06:10: es gab nie so Zeitabschnitte in der ich jetzt mache ich dass jetzt mache Ich Also, ich hab mich auch nie konkret dazu entschieden, jetzt Kinofilm und TV-Sehren zu machen.

01:06:17: Sondern es hat sich einfach so ergeben.

01:06:18: Ich bin zu ihm gekommen, hab damit angefangen, nebenher immer noch in dem Veranstaltungsbereich gearbeitet.

01:06:23: Und dann irgendwann habe ich wieder andere Leute kennengelernt.

01:06:26: Dann bin ich ein bisschen ... In die Beraterwelt oder in die interne Kommunikation für Unternehmen reingerutscht.

01:06:37: Mhm.

01:06:37: Weil ich auch Sprachaufnahmen fiel.

01:06:40: Ich nehm halt Ton auf also... und auch Sprecher.

01:06:44: Und diese Sprachaufnahme habe ich dann, hab' ich mit Sprachanfragen angefangen, mit Sounddesign für interne Kommunikationsfirme, Imagefilme, Learnings usw.

01:06:52: und so weiter und sofort... ...und hab das auch mit einem Tonschule hier in Düsseldorf zusammengemacht.

01:06:56: Die hatten dann eine Supersprachkabine.

01:06:58: Für Computerspiele habe ich auch Sprachausnahmen gemacht.

01:07:02: Das nicht so lange!

01:07:05: Und so war ich dann einfach breiter aufgestellt Und das hat für diese interne Kommunikation ganz gut gepasst.

01:07:11: Das lief dann zehn Jahre und läuft auch immer noch, hat sich natürlich durch KI stark gewandelt vor allen Dingen in dem Bereich Auftragslage.

01:07:20: was Braufnahme angeht, hat es sich exorbitant verändert von viermal die Woche in vier mal im Jahr so gesehen.

01:07:30: Ganz böse gesagt.

01:07:34: In der Zeit irgendwann klingelte mein Telefon Und dann war da Raimund Weber am Telefon.

01:07:41: Das ist ein Autor, der schreibt Hörspielserien und er fragte mich ob ich nicht Lust hätte im Geräusch von HörSpiel zu machen und dafür müsste ich aber in Studio nach Bonn zum Make Music Productions vom Anime Mulak und vom Arndt Söhner Und hab ich gesagt, boah schwierig weil mir nicht hatte mein Zeug hier gerade hingestellt.

01:08:07: Hier rechts neben mir und im Keller.

01:08:09: ne ich habe hier so Lastenregale die man zum Glück nicht sieht.

01:08:15: Ich meine da sieht ja jetzt schon unheimlich aus.

01:08:17: aber hier stehen so Lastregale nebeneinander und im Kelle auch nochmal da sind die ganzen Einzelteile drin.

01:08:25: Und der sagt den muss aber nach Bonn kommen mit dem ganzen Krämpel.

01:08:30: Das sieht ja so ein bisschen so aus, als ist es mobil.

01:08:32: Das Problem ist aber in diesen PVC-Wandern da sind über ... Da sind fast zwei Hundert Kilo Sand drin und die jedes Mal wieder raus und rein.

01:08:42: Du legst das Steinplatten rein, die müssen so liegen, dass sie nicht resonieren weil der Sand auch eine akustische Wirkung hat, nicht nur als Schnee oder Sand, sondern kann Schnee und Sand sein als Geräusch für Schritte.

01:08:55: Damit er mir nach Schnee klingt, machst du den Sand nasser?

01:08:58: Und da hab ich gesagt, egal probier' ich einfach.

01:09:01: Also habe ich mein komplettes Setup ein bisschen runtergedampft und da ging's auch nur wirklich rein um Schritte- und Bewegungsgeräusche erst mal.

01:09:10: Das heißt ich brauchte ein bisschen Stoff für die Jacken, ne?

01:09:13: Da gingen da Polizisten bis in Handschellen, hatte ich noch so kleine Assis wars, die jetzt an den Klamotten hängen haben sich dann auch mitgenommen... ...und hab dann da vor Ort in dem Studio meinen meine Stage aufgebaut, sondern mein sehr folies Stage besteht ja hauptsächlich aus diesen Untergründen.

01:09:31: Ja und dann ging das los.

01:09:32: Das war vor zwei Jahren genau mit Hurricane statt der Lügen.

01:09:38: Die erste Staffel hatte noch Willmann Schulze gemacht in Köln und er hat dann aufgehört.

01:09:45: und dann haben die mich gefragt und will man schon gesagt hier den könnt ihr mal anrufen?

01:09:50: Dann haben sie mich angerufen Hab ich ja gesagt, das ausprobiert uns hat halt sofort super funktioniert.

01:09:57: Also so rein jetzt erstmal rein menschlich.

01:10:00: Das muss auch passen wenn du bist da sitzt da acht Stunden am Tag.

01:10:04: Ach manchmal zehn Stunden am tag und machst Aufnahmen mit Kopfhörern bis du da hast dieses Bellpack wie ich da gerade stehst dann auf der Bühne.

01:10:14: Und der Anni Mulack der da auch das Sound sein und die restlichen Geräusche gemacht hat und die Musik.

01:10:21: Der ist dann quasi der Geräuscher Regisseur, er kennt das ganze Drehbuch was ihm vom Rhein und Weber geschickt wurde.

01:10:27: Und geht dann mit mir zusammen das ganze Hörspiel durch.

01:10:31: Das heißt, ich habe das Hörspiel auf den Ohren so wie es geschnitten ist von der Sprache her.

01:10:34: Die ganzen Sprachaufnahmen sind gemacht die Szenen sind geschnitten ungefähr.

01:10:38: Manchmal müssen noch Abstände so ein bisschen hin und her geschoben werden.

01:10:40: Ich mache ein Beispiel du kommst in einen Raum rein.

01:10:43: Es sitzen zwei Personen auf dem Sofa.

01:10:45: Die eine Person steht aufgeht in die Küche holt einen Tee für die andere Person kommt zurück und währenddessen wird sich halt unterhalten und Dann zieht er einem dem anderen die Teekanne über den Schädel Zum Beispiel.

01:10:56: Dafür musst du ... Die ganzen Wege musst du gehen, damit das nicht so lange dauert.

01:11:01: Man muss gucken, ah!

01:11:03: Keiner macht jetzt also ... dreißig Schritte vom Wohnzimmer in die Küche?

01:11:09: Das ist einfach auch von ... Vom Hörrhythmus einfach zu lange.

01:11:14: Das entzerrt die Zähne und wirkt einfach nicht mehr so... Da muss man merken, die Abständen werden aber beim Sprachschnitt schon ein bisschen mitgedacht Und wenn wir dann die Szene hören und diese machen, manchmal entscheiden wir es noch mal anders.

01:11:28: Nee das waren jetzt zu viele, da müssen wir ein bisschen kürzen hin und her schieben usw.

01:11:32: Aber im Prinzip höre ich halt das ganze Hörspiel in den Teilen wo Schritte aufgenommen werden müssen und Bewegungsgeräusche gemacht werden müssen... ...und spiele dann diese einzelnen Protagonisten.

01:11:44: Einer wütend stampft über eine Veranda der andere schleicht sich an Die anderen gehen durch Schnee.

01:11:51: Der Schnee wird immer tiefer.

01:11:54: Da ist Laub knacksene Äste.

01:11:58: Da kannst du dich quasi auch ausleben ein bisschen?

01:12:00: Total, ja.

01:12:03: Ich krieg das Drehbuch geschickt und wir sprechen dann zusammen, okay, welche Untergründe gibt es?

01:12:08: Gibt es welche die wir noch erstellen müssen?

01:12:11: Da gab's jetzt einen Bootssteg Und Knazen eine Holzhütte im Wald.

01:12:21: Dann fährt man in den Lieblings-Einkaufsladen, dem man bei sich in der Stadt hat und holt diese ganzen Werkstoffe.

01:12:29: Und dann fängt mal an rumzubasteln.

01:12:31: Das Holz dieses Holz

01:12:34: usw.,

01:12:34: was man noch so braucht damit etwas zum Schwingen bringen oder zum Knazen bringen kann.

01:12:39: Wir arbeiten ja auch ... das ist nicht so dass wir nur mit Gegenständen arbeiten sondern auch benutzen auch manchmal Musikinstrumente, die müssen ja Dinge zum Schwingen oder zum Klingen bringen.

01:12:49: Und dann hast du halt auch einen Geigenbogen rumliegen, den du mit Kolophonium einreibst und damit halt einen metallischen Gegenstand zum Schwingen bringst

01:13:00: z.B.?

01:13:01: Ja lieber Konstantin!

01:13:02: Ich würde sagen wir kommen zu einem Ende.

01:13:03: ich finde es so faszinierend was du machst und findest schön dass du uns da so einen kleinen Einblick heute gegeben hast von vor allem das Sound Beispiel.

01:13:12: Großartig, aber das ist auch so ein bisschen wie am Anfang.

01:13:15: Wir haben ja auch mit diesen Schritten also irgendwas mit den Schritten.

01:13:17: Das zieht sich ja ein bisschen durch.

01:13:19: Es hat sich heute durch die Sendung gezogen und scheinbar auch bei dir so ein Bisschen zieht es nicht durch.

01:13:23: Das ist so ein bißchen der Anfang uns Ende.

01:13:25: So diese die Schritte oder nicht?

01:13:28: das Ende vielleicht nicht Aber eben was essenzielles scheinba dafür Was ich auch Weil es halt auch so unterschwellig manchmal erst mal wenn man's dann wahrnimmt Ja dass ist ja dieser wird's dabei, wobei ich sagen muss es gibt manchmal Produktionen.

01:13:43: Manchmal auch Fernsehproduktion oder gerade zu Serien, wo man wirklich auch merkt der Ton, gerade wenn es um Schritte geht deswegen ist mir gerade eingefallen ist fast zu clean.

01:13:53: also ich höre fast dass das aus dem Studio kommt was zu clean klingt so als wollte man kein Risiko eingehen, dass das ein bisschen schrappelig klingt weißt du?

01:14:04: Ja ich weiß ja.

01:14:06: Du hast gibt zwei Arten von verschiedenen Studios ein bisschen.

01:14:11: Die so einmal die großen Studios, mit denen wo du auch mit dem Raum arbeiten kannst und hier wie meinem wo du jetzt zum Beispiel nicht mit im Raum arbeiten kannst und da hauptsächlich trocken aufnimmst.

01:14:28: Das ist so ein bisschen der Unterschied in der Art und Weise der Arbeitsweise.

01:14:31: In großen Räumen, wo der Raum akustisch-neutral bearbeitet ist, kannst du quasi in der Aufnahme schon Entfernungen... mitbestimmen, das heißt der Rekord sitzt da und es gibt mehrere Mikrofone mit denen du die Schritte aufnimmst.

01:14:46: Eines was ganz nah ist um den Schritt ganz nah zu haben und eins was relativ weit wegsteht und fast nur den Raum mitaufnimmt.

01:14:52: und dann kann man diese beiden Kanäle hin- und herfahren und so die Entfernung des Schritts bestimmen.

01:14:57: Das heisst wenn du von der Kamera weggehst fährt der Rekordist in der Aufnahme den Raum dazu, weil umso weiter weg ist das so ... weiter weg klingt es.

01:15:06: So mehr wird der Raumanteil angeregt also damit du eine Entfernungswahrnehmung im Film hast.

01:15:13: Das hat natürlich mit der Cleanheit nicht unbedingt was zu tun, aber das sind die beiden Unterschiedlichkeiten wie man arbeiten könnte.

01:15:20: Und dann hat es auch wieder etwas mit der Stage an sich zu tun also mit diesen Untergründen und der Zeit und dem Geld.

01:15:28: Das allerbeste Beispiel, was in mir jetzt sofort einfällt zum Beispiel ist Big Bang Theory.

01:15:34: diese Serie sagt ihr bestimmt.

01:15:36: Wenn du mal darauf achtest da klingt jeder Schritt gleich Weil es wird nur auf dem gleichen Untergrund gelaufen.

01:15:50: Im Vergleich zum Hörspiel ist viel noch freier, was die Dreckigkeit oder die Klinheit des Bodens angeht.

01:15:58: Es kostet aber immer Zeit den Untergrund zu erst zu bearbeiten dann darauf zu laufen und wenn etwas zu clean oder zu einfach klingt das ist meistens Zeit-Budgetproblem.

01:16:12: Klar, kann man sich mehr Mühe geben und man könnte andere Untergründe nehmen.

01:16:14: Man könnte den Boden dreckiger werden lassen oder ganz dreckig und ganz sauber.

01:16:21: Und dann läuft man halt wenn alle aufsauber laufen laufen.

01:16:24: Du siehst ja meistens auch gar nicht wie der Boden beschaffen ist.

01:16:27: Manchmal sieht man dem Boden gar nicht und sagen wir da muss das Paket sein.

01:16:29: Dann sagen die am Set war aber Teppich da.

01:16:31: Na ja, klar.

01:16:32: Aber

01:16:34: das ist auch so die Magie des Films.

01:16:36: Das ist wie wenn du sagst in der Tränen der Stadt aber sagen dass es die und dann kann man sagt mal nicht haben wir waren doch gar nicht in New York.

01:16:42: Ja genau ich sage das nur weil damit man den die Möglichkeit der Manipulation oder der Kreation so ein bisschen.

01:16:52: die ist unterschiedlich bei Film- und Hörspiel.

01:16:55: Und auch die Tiefe in der Du in die Qualität hineingehst Die wird meistens getrieben durch Zeit und Geld Und die Wertschätzung, die man in dieses Gewerk dann da reinlegt.

01:17:08: Wenn du zu wenig Zeit hast, kannst du halt nicht zwanzig verschiedene Untergründe mit fünfzig verschiedenen Schuhen laufen.

01:17:13: Wenn Du ständig einen anderen Schuh anziehen musst – das kostet Zeit!

01:17:18: Ja lieber Konstantin, ich würde sagen was kann man dir denn wünschen?

01:17:22: Gute Geräusche und gute Projekte.

01:17:25: Ja schöne viele Projekten.

01:17:31: Das tue ich hiermit.

01:17:33: Bedanke mich für deinen Besuch und denk mal über diese Influencer-Sache nach, vielleicht ist das ja ein cooles... Weißt du so?

01:17:42: Dass du es dann so erklärst oder die Geräusche rausnimmst, deine Reihen setzt und so.

01:17:47: Ja, es gibt Kollegen, die das schon so machen, die sich Filmszenen nehmen und sie nachvertonen.

01:17:55: Und dadurch ... Es ist natürlich auch eine Zeitaufwand aber Klar, rein prinzipiell würde das Sinn machen.

01:18:06: Wunderbar!

01:18:06: Ich bin gespannt.

01:18:08: Lieber Konstantin, mach's gut.

01:18:10: Alles klar.

01:18:10: Vielen

01:18:11: Dank für deinen Besuch.

01:18:12: Ja auch bei dir zu Hause im Büro in der

01:18:20: Werkstatt.

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